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Fuente: www.anisearch.es/character/109776Mitsuru Hanamiya ist die Vizeklassensprecherin von
Yuuichi Katagiris Klasse. Sie hat immer hervorragende Noten und platzierte sich meistens hinter
Tenji Mikasa. Weil sie vielleicht etwas zu ernst ist, gibt es Leute, die sie nicht mögen; von den meisten Menschen genießt sie aber großes Vertrauen.
Mitsuru war eines Tages aufgefallen, dass Tenji ständig
Shiho Sawaragi ansah. Tenji hatte schon Angst, er sei aufgeflogen, da Shiho das Ziel seiner Rache für seinen ermordeten Vater
Yutaka war. Mitsuru meinte, sie würde ihn verstehen, denn sie wiederum sah immer Tenji an. Sie fragte ihn ganz offen, ob er Shiho mögen würde. Tenji meinte, er habe nicht die Zeit für solche Sachen. Mitsuru dachte bis vor Kurzem ähnlich. Sie schlief, wachte auf und lernte jeden Tag. Sie dachte, Menschen, die ihre Zeit für andere Dinge verwenden, seien Idioten. Doch dann fing sie an, Tenji zu mögen. Da Mitsuru schon so viel gesagt hatte, wollte sie nun mit der ganzen Wahrheit rausrücken und sagte Tenji, was sie für ihn empfand. Sie entschuldigte sich dafür. Bevor sie sich in ihn verliebt hat, betrachtete sie ihn immer mit negativen Gefühlen. Egal, wie sehr sie auch lernte, Tenji schnitt immer besser ab als sie. Dann bemerkte sie, dass Tenji andauernd seinen Blick auf Shiho richtete, und ein Gefühl, das sie bis dahin nicht kannte, kam in ihr hoch. Nach dem Geständnis hielt Mitsuru sich für eine Idiotin. Tenji jedoch hatte Respekt vor ihr. Er sagte, es brauche Mut, jemanden zu mögen und zu vertrauen – und diesen Mut hatte er selbst nicht.
Beim vierten »Freundschaftsspiel« – »Kleine Sünden unter Freunden« – sollte Mitsuru benutzt werden, um das Spiel zu gewinnen. Bei diesem Spiel ging es darum, dass
Makoto Shibes Unschuld bewiesen werden musste. Dieser war nämlich angeklagt, seinen Vater
Masakazu getötet zu haben. Um seine Unschuld zu beweisen, mussten von den Mitschülern abermals 70.000 Yen pro Person eingesammelt werden. Als vertrauenswürdigste Person der Klasse sollte sie an ihre Mitschüler herantreten und sie davon überzeugen, Yuuichi und seinen Freunden das Geld auszuhändigen. Tenji bat Mitsuru, sich mit ihm zu treffen, nannte ihr aber keinen Grund. Mitsuru ahnte aber, dass es um den Mord an Makotos Vater ging. Zuerst wollte Tenji sie von Makotos Unschuld überzeugen. Sie zeigte ihm dann den Gruppenchat, in dem die Schüler über Makoto sprachen. Zu Tenjis Überraschung wussten diese über alles, was vor Gericht gesagt wurde, Bescheid. Sie wussten also auch von der Anschuldigung der versuchten Vergewaltigung. Ein paar Tage vergingen und es blieb nicht mehr viel Zeit. Yuuichi schlug vor, dass Tenji sie überreden sollte, ihre Mitschüler dazu zu bringen, den Geldbetrag zu bezahlen. Yuuichi wählte Tenji aus, da er wusste, dass sie in ihn verliebt war. Tenji hatte ihr nämlich bei ihrem Treffen von ihrem Vorhaben erzählt, was untypisch für den vorsichtigen Tenji war. Yuuichi dachte, dass sie entweder in ihn verliebt war oder dass sie eine Schuld bei ihm zu begleichen hatte. Hätte sie ihm aber etwas geschuldet, dann hätte es die ganze Überzeugungsarbeit nicht gebraucht. Tenji traf sich also ein weiteres Mal mit ihr und erzählte, auf eine Universität gehen zu wollen und eine Karriere als Anwalt anzuvisieren. In seinem Fall – er hatte kein Geld – sei das jedoch nur über ein Stipendium möglich. Doch seit es zu dem Vorfall mit dem gestohlenen Geld kam, sei auch das nicht mehr möglich. Tenji war zwar nicht der Hauptverdächtige, doch weil das Gerücht umging, er habe versucht, Shiho und Makoto zu verteidigen, machte er sich dadurch selbst verdächtig – und es soll Mitsuru gewesen sein, die diese Gerüchte in die Welt gesetzt habe. Er behauptete auch, sie habe das Mobbing an Makoto gestartet. Durch ihre Taten – ob wahr oder falsch – würde auch sie es schwer haben, auf die Universität, bei der sich auch Tenji einschreiben wollte, zu gehen. Tenjis Lösung für dieses Problem war, das Geld noch einmal einzusammeln. Ihm selbst wurde zu wenig Vertrauen entgegengebracht, weshalb er Mitsuru bat, an die Schüler heranzutreten. Er umarmte sie und sagte, sich auf sie verlassen zu können. Obwohl der Plan aufgegangen war und sie nun alles für ihn getan hätte, bekam Tenji Schuldgefühle und sagte ihr, sie angelogen zu haben. Als Tenji vor die Klasse trat und seinen Mitschülern erzählte, dass Makoto durch das Geld gerettet werden könne, sollte Mitsuru die letzte Entscheidung treffen. Mitsuru meinte jedoch, dass diese Entscheidung besser von Erwachsenen getroffen werden sollte.
Quelle: www.anisearch.de/character/109776