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Fuente: www.anisearch.es/character/109671Sumire ist die Anführerin der
Hahngruppe. Ihre Gruppenkameradinnen sind
Tanpopo und
Azami. Sie ist eine sehr ernste Person und hält sich strikt an ihren Zeitplan. Ihre Gruppenkameradinnen könnten sich kaum mehr von ihr unterscheiden. So sind diese unbekümmerte Partymädchen. Sie versucht deshalb immer, sie zu disziplinieren, was nicht wirklich klappt.
Lange Zeit hielten sich die Mitglieder der Hahngruppe außerhalb des Dorfes auf. Sie waren so lange abwesend, weil sie sich einem Spezialtraining in den Bergen unterzogen hatten. Als sie wieder zurückgekommen sind, erkannte
Sazanka die sonst so aufgebrezelten Tanpopo und Azami gar nicht wieder. Die Gruppenanführerin Sumire meinte, die beiden haben nun endlich ihre Lektion gelernt. Den beiden hatte es an Disziplin gefehlt, weshalb Sumire mit ihnen in die Berge ging und sie neu konditionierte. Obwohl das Training am Anfang noch Spaß gemacht hatte, bezeichneten die beiden es als ganz schlimm. Vor allem das gute Essen im Dorf hatten sie vermisst. Deshalb gaben sie vor, einen Sinneswandel gehabt zu haben, um Sumire auszutricksen und wieder ins Dorf gehen zu können. Die Rückkehr musste natürlich sofort gefeiert werden! Und so schlüpften die beiden zuallererst wieder in jene Outfits, in denen sie sich am wohlsten fühlten – in ganz Gal-ähnliche Outfits. Während sie so mit den Mitgliedern der
Hundegruppe quatschten, sprachen sie auch über Sumire, die sie als zu verklemmt beschrieben. Sie meinten, sie halte sich immer strikt an ihren Zeitplan und sei eine Spaßbremse.
Tsubaki drückte sich weniger respektlos aus und meinte, sie sei einfach nur eine sehr ernste Person. Was Tanpopo und Azami jedoch nicht wussten: Sumire hatte sich unsichtbar gemacht und hörte alles mit an, was die beiden über sie sagten. Sie hatte nämlich mit eingeplant, dass die beiden ihr nur etwas vormachten. Nachdem sie nun genug gesehen hatte, war Sumire entschlossen, ihnen ein noch härteres Bergtraining zukommen zu lassen und sie endgültig zu disziplinieren! Dennoch war sie etwas traurig darüber, dass sie von den beiden scheinbar so sehr gehasst wurde. Tsubaki, die als Einzige Sumires Präsenz gespürt hat, bat Tanpopo und Azami, etwas von Sumires guten Seiten zu erzählen. Diese meinten, Sumire sei wahnsinnig nett. Sie mache dauernd alle Vorbereitungsarbeiten für sie, ohne etwas zu sagen. Wird eine von ihnen krank, kümmere sie sich fürsorglich um sie. Sie sei auch überhaupt nicht pingelig, dafür aber total süß und verlässlich. Die beiden wussten, dass Sumire nur um ihretwillen wütend wurde. Sie liebten Sumire und sahen zu ihr auf. Sumire machte sich nach diesen netten Worten wieder sichtbar. Sie war zwar weiterhin so streng wie immer, doch die ganzen harten Trainingseinheiten, die sie für Tanpopo und Azami geplant hatte, strich sie von ihrem Tagesplan. Sumire so nett zu sehen, war für die beiden jedoch etwas unheimlich und sogar ekelerregend. Sie wollten die » alte« Sumire zurückhaben, und diese bekamen sie dann auch. Dennoch beschwerten sie sich über das Training in den Bergen, das bald folgen sollte. Die drei haben eine etwas komplizierte Beziehung zueinander …
Obwohl sie meinte, es sei ein unwürdiges Verhalten ihrerseits, trat sie an Tsubaki heran und bat sie um Rat. Vielleicht hatte diese eine Idee, wie man Tanpopo und Azami disziplinieren könne. Tsubaki gab ihr den Ratschlag, sich in die beiden hineinzuversetzen. Das nahm Sumire vielleicht ein wenig zu wörtlich, denn am nächsten Tag machte ihre Persönlichkeit eine 180°-Drehung und sie verhielt sich wie ihre Gruppenkameradinnen, um die beiden besser verstehen zu können. Tsubaki war schockiert. Sie hatte nicht bedacht, dass Sumire oft so ernst ist, dass diese oft zu drastischen Mitteln greift, die ihrem eigenen Wohlbefinden abträglich sind. Tanpopo und Azami nutzten diese Gelegenheit schamlos aus, um Sumire zu manipulieren, sodass diese sich nie wieder über sie beschweren kann. So sagten sie ihr, sie könne ihren Tagesplan vergessen und einfach tun und lassen, worauf sie Lust hatte. Es war nicht so, dass die beiden aus einer Laune heraus handelten, sondern dass sie überhaupt nicht über ihre Handlungen nachdachten. Dieses Verhalten war Sumire völlig fremd. Die beiden dachten, Sumire sei nun ein Teil von ihnen, und Sumire war sogar glücklich. Bisher hatte sie gedacht, dass Tanpopo und Azami einfach nur undiszipliniert und schlampig seien, aber nun verstand sie, dass das überhaupt nicht der Fall war. Auf ihre ganz eigene Weise haben sie ihre eigenen Regeln erschaffen und ihre eigene Entschlossenheit entwickelt. Ohne sich durch irgendetwas binden zu lassen, waren sie entschlossen, ihr Leben frei und nach ihren eigenen Vorstellungen zu leben. Sie kümmerten sich nicht darum, was andere von ihnen dachten. Sie taten, was sie wollten und wann sie es wollten. Die zwanghaft ernste Frau, die Sumire damals war, hätte so etwas nie begreifen können. Doch nun verstand sie es: Die beiden sahen total auf Kunoichi herab! Sollte sie es nicht schaffen, ihnen Vernunft einzuprügeln, gebe es keine Rettung mehr für die beiden. Am nächsten Tag verhielt Sumire sich wieder völlig normal. Sie meinte, so ein Verhalten wie am Vortag würde sie höchstens noch an Feiertagen an den Tag legen.
Techniken:
Quelle: www.anisearch.de/character/109671