#1Hier dreht es sich um Pride, der Endboss eines Videospiels. Das ganze Konzept, welches spätestens mit "My Next Life as a Villainess: Wie überlebe ich in einem Dating-Game?" groß wurde, erhält hier einen erfrischenden Ansatz: Im Körper der blutrünstigen Sadistin wird jemand wiedergeboren, welcher das Spiel kennt und nicht ihr eigenes Überleben sichern, doch ihr Verbleibendes Leben als gute Königin/Prinzessin/Schwester/Freundin verbringen möchte.
Der mit Abstand größte Kritikpunkt ist die Tatsache, dass der Anime nahezu Krampfhaft versucht, diese Prämisse einzuhalten. Pride hat jede Hoffnung auf ein Happy End oder auch nur aufs überleben verloren und so kommt es ihr nicht in den Sinn, dass sie nicht zur tyrannischen Sadistin aus dem Spiel wird, wenn sie nicht tyrannisch oder sadistisch ist. Dadurch entwickelt sich um sie eine Gruppe an Charakteren, die sie so verehren wie die aus dem Spiel sie hassten, was Pride aber nicht wirklich zu bemerken scheint. Es ist nervig, wenn so überhaupt nichts dafür spricht, dass etwas eine dunklere Wendung nehmen könnte, doch Pride selber die ganze Zeit darauf pocht, dass sie irgendwann zu einem Monster im Körper eines Menschen werden könnte.
Ansonsten nervt auch ein bisschen, dass es keine wirkliche 'Story' gibt und vor allem Gegner, Bösewichte, ein Endboss oder irgendwelche wirklichen Ziele nicht existieren. Auch wenn es nicht so wirkt, als hätten wir eine Reihe an sehr zusammenhangslosen Geschichten, fehlt so ein bisschen ein roter Faden, ein Grund dafür, zurück zum Anime zu kehren. Das resultiert leider auch in einer eher langweiligen letzten Folge, welche mehr wie eine After-Kredit Szene als ein Finale oder ähnliches wirkt.
Tatsächlich ist die Serie aber eigentlich genial. Zugegebenermaßen wird hier doch viel geredet, doch zumindest für mich gab es eine Perfekte Mischung aus Action, Intrigen und Emotionen. Es geschieht selten, dass ich bei einem Anime - einer Geschichte allgemein - wirklich mit Charakteren mitfühle, doch hier gab es nicht einen emotionalen Moment, wo ich nicht mit gebangt, mich ebenfalls gefreut oder sonst was habe. Es gab sogar Szenen, die mich nahe den Tränen brachten, was mir in nur sehr wenigen Geschichten überhaupt geschah.
Als Fazit muss ich zugestehen, dass ich lange schwangte, die Serie nicht noch besser zu bewerten, doch leider hat die letzte, langweilige und fast schon unnötige Folge einen sehr schlechten Nachgeschmack hinterlassen.
Der mit Abstand größte Kritikpunkt ist die Tatsache, dass der Anime nahezu Krampfhaft versucht, diese Prämisse einzuhalten. Pride hat jede Hoffnung auf ein Happy End oder auch nur aufs überleben verloren und so kommt es ihr nicht in den Sinn, dass sie nicht zur tyrannischen Sadistin aus dem Spiel wird, wenn sie nicht tyrannisch oder sadistisch ist. Dadurch entwickelt sich um sie eine Gruppe an Charakteren, die sie so verehren wie die aus dem Spiel sie hassten, was Pride aber nicht wirklich zu bemerken scheint. Es ist nervig, wenn so überhaupt nichts dafür spricht, dass etwas eine dunklere Wendung nehmen könnte, doch Pride selber die ganze Zeit darauf pocht, dass sie irgendwann zu einem Monster im Körper eines Menschen werden könnte.
Ansonsten nervt auch ein bisschen, dass es keine wirkliche 'Story' gibt und vor allem Gegner, Bösewichte, ein Endboss oder irgendwelche wirklichen Ziele nicht existieren. Auch wenn es nicht so wirkt, als hätten wir eine Reihe an sehr zusammenhangslosen Geschichten, fehlt so ein bisschen ein roter Faden, ein Grund dafür, zurück zum Anime zu kehren. Das resultiert leider auch in einer eher langweiligen letzten Folge, welche mehr wie eine After-Kredit Szene als ein Finale oder ähnliches wirkt.
Tatsächlich ist die Serie aber eigentlich genial. Zugegebenermaßen wird hier doch viel geredet, doch zumindest für mich gab es eine Perfekte Mischung aus Action, Intrigen und Emotionen. Es geschieht selten, dass ich bei einem Anime - einer Geschichte allgemein - wirklich mit Charakteren mitfühle, doch hier gab es nicht einen emotionalen Moment, wo ich nicht mit gebangt, mich ebenfalls gefreut oder sonst was habe. Es gab sogar Szenen, die mich nahe den Tränen brachten, was mir in nur sehr wenigen Geschichten überhaupt geschah.
Als Fazit muss ich zugestehen, dass ich lange schwangte, die Serie nicht noch besser zu bewerten, doch leider hat die letzte, langweilige und fast schon unnötige Folge einen sehr schlechten Nachgeschmack hinterlassen.
Comentario ha sido cambiado por último a las 26.09.2023 01:32.
Rezensionen – The Most Heretical Last Boss Queen: From Villainess to Savior




